Fürstliches Gipfeltreffen in Bad Pyrmont

Kurgäste des Jahres 2019 - sieben starke, schöne und einflussreiche Fürstinnen


Kurfürstin Dorothea von Brandenburg

Sie gebar dem Gemahl mehr Kinder als die erste Frau, begleitete ihn auf seinen Feldzügen, gründete eine Stadt, siedelte Flüchtlinge an, stiftete Kirchen und ein Predigerwitwenhaus, baute Schlösser und pflegte ihren Mann, den Kurfürsten Friedrich Wilhelm, als er müde und krank die letzten Lebensjahre verbrachte.

Königinwitwe Sophie Amalie von Dänemark

Während der Regierungszeit ihres Mannes und später ihres Sohnes hatte sie Einfluss auf politische Entscheidungen. Sie hatte ebenfalls Anteil an der Einführung der absoluten Monarchie in Dänemark, die nach der Belagerung Kopenhagens durch die Schweden von 1658 bis 1660 vonstatten ging. Trotz der prekären finanziellen Situation des Landes war sie für ein verschwenderisches Hofleben verantwortlich.

Königin Sophie Charlotte von Preußen

1684 heiratete sie den Kurprinzen Friedrich von Brandenburg, der ab 1688 als Kurfürst Friedrich III. regierte und sich 1701 zum König in Preußen krönte. Ihr Sohn ist der spätere „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I., ihr Enkel Friedrich II. Ihr Gemahl erbaute ihr das Schloss Charlottenburg, das sie als Hauptwohnsitz nutzte. Sie galt als hochgebildet und pflegte wie ihre Mutter eine enge Freundschaft mit Leibniz.

Gräfin Wilhelmine von Lichtenau

Sie war von 1769 bis 1782 die Mätresse und danach bis zu seinem Tode 1797 die engste Vertraute und Beraterin Friedrich Wilhelms II. von Preußen, mit dem sie sechs Kinder hatte. Sie war eine einflussreiche Mäzenin des preußischen Frühklassizismus. So war sie für die Einrichtung einiger wichtiger Schlösser in Berlin und Potsdam verantwortlich und mit führenden Gelehrten und Künstlern der Zeit eng verbunden.

Großherzogin Maria Pawlowna von Sachsen-Weimar

Politisch war ihre Präsenz in Weimar von großer Bedeutung. Durch ihre Heirat mit Carl Friedrich verbündete sich das kleine, relativ unbedeutende und dazu noch verarmte Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach mit Russland und seiner Zarendynastie, zu dieser Zeit eine der mächtigsten und reichsten Familien in Europa.

Fürstin Pauline zu Lippe

Sie war von 1802 bis 1820 Regentin des deutschen Fürstentums Lippe und gilt dort als eine der bedeutendsten Herrscherinnen. Sie hob am 01. Januar 1809 durch fürstliche Verordnung die bis dahin bestehende Leibeigenschaft der Bauern auf, bewahrte die Selbstständigkeit Lippes und bemühte sich um eine Verfassung, mit der die ständische Ordnung aufgebrochen wurde. Im kollektiven geschichtlichen Bewusstsein der lippischen Bevölkerung rangiert jedoch ihr soziales Engagement an erster Stelle. Sie gründete die erste Kinderbewahranstalt in Deutschland, eine Erwerbsschule für verwahrloste Kinder, ein freiwilliges Arbeitshaus für erwachsene Almosenempfänger und eine Pflegeanstalt mit Krankenstube.

Königin Luise von Preußen

Sie war schön und anmutig, ihre ungezwungenen Umgangsformen erschienen eher bürgerlich als aristokratisch. Ihr Leben war eng verknüpft mit den dramatischen Ereignissen im Kampf Preußens gegen Napoleon Bonaparte. Schon zu Lebzeiten wurde sie zum Gegenstand beinahe kultischer Verehrung. Sie wurde als Mutter Kaiser Wilhelms I. zum Symbol für den Wiederaufstieg Preußens und für die Entwicklung hin zum Deutschen Kaiserreich.


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